2. LRS-Werkstatt im Austausch
"deep-dive ins Fördermaterial"
Mittwoch, 28.10.2026
16:00-18:00 Uhr
Gymnasium Mainz-Oberstadt
Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen, die an ihrer Schule für das Thema LRS zuständig sind, sich bereits zum Thema weitergebildet haben, die LRS-Diagnostik durchführen und/ oder LRS-Förderung anbieten.
Die zweite Veranstaltung der Reihe „LRS-Werkstatt im Austausch“ bietet unter dem Oberbegriff „deep-dive ins Fördermaterial“ Gelegenheit, verwendete Materialien zu präsentieren, zu betrachten, auszuprobieren und zu diskutieren. Wir bitten alle Teilnehmenden, im eigenen Unterricht eingesetzte Materialien, Literatur und Ideen (ggf. auch digital) mitzubringen und diese in der Veranstaltung auf Thementischen auszulegen und vorzustellen. Explizit gewünscht sind hier auch selbst hergestellte Materialien. Man kann voneinander lernen, übernehmen, was anderswo gut funktioniert und bei Bedarf für das eigene Arbeitsumfeld anpassen.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir zur besseren Planung um eine E-Mail an info@inklunis.de . Bitte nennen Sie uns in dieser Mail Ihre Schule und Ihre Funktion dort. Wir werden Ihnen dann weitere organisatorische Informationen zukommen lassen, sodass Sie sich vorbereiten können und alle Teilnehmenden bestmöglich vom Austausch profitieren. Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie hier.
Wir danken dem Gymnasium Mainz-Oberstadt, dass wir die Räumlichkeiten für diese Veranstaltung nutzen dürfen.
LRS-Werkstatt im Austausch
1. LRS Werkstatt im Austausch - Material trifft Praxis, 30.09.2026
LRS-Werkstatt im Austausch: "Material trifft Praxis" am 30.09.2026 im Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim
Wie kann LRS-Förderung an weiterführenden Schulen gelingen? Welche Materialien bewähren sich im Schulalltag? Wie lassen sich Förderangebote sinnvoll organisieren – und wo liegen die Herausforderungen?
Diesen Fragen widmete sich die erste INKLUNIS. LRS-Werkstatt im Austausch. Lehrkräfte verschiedener Gymnasien und einer Integrierten Gesamtschule kamen zusammen, um ihre Erfahrungen aus der Praxis zu teilen, Materialien vorzustellen und gemeinsam über Möglichkeiten und Grenzen der LRS-Förderung zu diskutieren.
Ein Schwerpunkt lag auf der Organisation von Förderangeboten: Wie werden Schülerinnen und Schüler ausgewählt? Wie groß sind die Gruppen? Wie lassen sich Förderung, Ganztag und Lernzeiten miteinander verbinden? Dabei zeigte sich, dass die Rahmenbedingungen an den Schulen unterschiedlich sind und insbesondere verfügbare Personal- und Deputatsstunden die Gestaltung der Angebote beeinflussen.
Besonders wertvoll war der konkrete Austausch über Materialien und Methoden. Vorgestellt wurden unter anderem Materialien aus Fortbildungen des Pädagogischen Landesinstituts, Fördermaterialien verschiedener Verlage sowie selbst entwickelte Materialen und Übungen. Thematisiert wurden Rechtschreibregeln, Wahrnehmung, Hörverarbeitung, Merkfähigkeit und spielerische Zugänge zum Lernen.
Im gemeinsamen Austausch wurden zugleich zentrale Herausforderungen sichtbar. Genannt wurden unter anderem große und heterogene Fördergruppen, begrenzte personelle Ressourcen, die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache sowie die Frage, wie Förderangebote unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht werden können. Auch die Zusammenarbeit mit Eltern und die Verzahnung verschiedener Unterstützungsangebote wurden als wichtige Themen benannt.
Deutlich wurde: Der Bedarf an praxisnahem Austausch ist groß. Die Teilnehmenden wünschen sich einen gemeinsamen Materialpool, weitere fachliche Impulse und die Möglichkeit, erprobte Materialien und Erfahrungen miteinander zu teilen.
Die LRS-Werkstatt wird deshalb fortgesetzt. Beim nächsten Treffen steht der vertiefte Austausch über selbst entwickelte und in der Praxis bewährte Materialien im Mittelpunkt. Gemeinsam soll anhand konkreter Themen angeschaut werden, welche Materialien sich im Schulalltag besonders gut einsetzen lassen.
Es entsteht ein kollegiales Netzwerk, in dem Erfahrungen ausgetauscht, Fragen gemeinsam bearbeitet und praktische Lösungen für die LRS-Förderung weiterentwickelt werden.
LRS
wir arbeiten an weiteren Inhalten
Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung und Legasthenie stellen Diagnosefelder eines Beeinträchtigungs- und Behinderungsbereichs dar. Während eine Schwäche relativiert und durch Übung in einen gewissen Normbereich überführt werden kann, ist eine Störung kaum kompensierbar. Daher sollte die Lese-Rechtschreib-Störung/ Legasthenie entsprechend behandelt werden und zu einem Nachteilsausgleich bis zum Abiturführen. Zu argumentieren, die Note wäre durch die Rechtschreibung höchstens um eine Note schlechter als bei ausgesetzter Rechtschreibung, ist hier nicht zielführend, da die Störung nicht-kompensierbar und daher eine Beeinträchtigung/ Behinderung darstellt. Im Sinne der Bildungsgerechtigkeit muss hier somit ein Nachteilsausgleich bis zum Schulabschluss existieren.
weiterführende Links:
Bildungsserver RLP - Lernschwierigkeiten in den Bereichen Lesen und Rechtschreiben
LONDI Lernstörungen Online Plattform für Diagnostik & Intervention
Duden Institute für Lerntherapie
LegaKids Stiftung LURS-Akademie: 25 Filmclips zu den Grundlagen des Schriftspracherwerbs
Legasthenie - Ratgeber zum Thema Legasthenie des Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.
Legasthenie im Instrumentalunterricht - Ratgeber des Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.
