Psychische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen sind noch immer nicht in der Mitte der Gesellschaft anerkannt. Sie treten jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen bereits häufig auf, werden durch mangelnde Unterstützungsmaßnahmen verschärft und führen nicht selten zu langfristigen Klinikaufenthalten und Schulunfähigkeit. Hier braucht es kurzfristige und niederschwellige Informations- und Hilfsangebote für alle Beteiligten.
Behinderungen und Beeinträchtigungen sowie schulische Belastungsfaktoren, sowie eine Vielzahl weiterer Faktoren, die selbst als Beeinträchtigung zu sehen sind, können das Auftreten und die Schwere einer psychischen Erkrankung beeinflussen. Dies verdeutlicht die Bedeutung schneller, zielgerichteter und präventiver Maßnahmen bei Verdacht auf das Vorliegen von Beeinträchtigungen, Krankheiten, Behinderungen oder Neurodivergenz. Kinder und Jugendliche, welche keine zeitnahe Unterstützung erhalten, leiden häufiger und/ oder schwerer an psychischen Krankheiten. Nicht allein die betroffenen Schülerinnen und Schüler können durch mangelnde Unterstützung schwerwiegend erkranken, auch ihre Familien werden häufig durch die Belastungssituation bis über die Leistungsgrenze hinaus gefordert. Insbesondere bei Kindern aus dem neurodivergenten oder SE-Spektrum kann dies auf Lehrkräfte ebenfalls zutreffen. Somit ist durch das Vorliegen überforderter Anpassungs- und Kompensationsfähigkeit, im Fall von psychischen Erkrankungen, der Faktor Zeit von besonderer Bedeutung.
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weiterführende Links:
https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/praeventionsradar-2025_146448
https://schule.ich-bin-alles.de/
ttps://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_160448.html
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